Lalibela

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Lalibela – ein unbekanntes Weltwunder

Nach dem Fall des Königreichs Aksum im 12. Jahrhundert zogen die Könige aus der Dynastie Zagwe nach Lalibela, südöstlich von Aksum, um. Sie errichteten hier eine blühende, dicht besiedelte Hauptstadt der mittelalterlichen Dynastie. Das früher als Roha bekannte Lalibela verdankt seinen Namen König Lalibela vom Ende des 12. Jahrhunderts. Die Stadt entstand als Neu-Jerusalem. In den damaligen Zeiten waren Pilgerreisen nach dem eigentlichen Jerusalem nicht möglich, da in den Gebieten zwischen ihm und Äthiopien der Islam herrschte. Die Kirchen von Lalibela lassen niemanden gleichgültig. Diese wirkungsvollen Bauten sind in Gänze und in einem Stück aus roter Basaltlava herausgehauen.

Sie scheinen absolut unrealistisch und mit übermenschlicher Kraft geschaffen worden zu sein. Felsentempel kann man auch an anderen Orten in der Welt bewundern, aber nur hier meißelte man nicht nur den Innenraum, sondern auch die Fassaden und Mauern heraus. Die Kirchen in Lalibela werden als das am wenigsten bekannte achte Weltwunder bezeichnet und sie verdienen diese Bezeichnung voll und ganz. Die Bauten sind in Gänze aus dem Felsen herausgehauen und sie sind gleichzeitig völlig von ihm getrennt. In den folgenden Jahrhunderten verlor Lalibela allmählich an Bedeutung und die Stadt ist heutzutage ein kleines Dorf. Für Uneingeweihte ist dieser am Fuß des Berges Abuna Yosef gelegene Ort praktisch unsichtbar. Erst wenn man den Felsenkirchen sehr nahe kommt, kann man ihre Ungewöhnlichkeit erkennen und wertschätzen. Höchste Bewunderung erweckt die aus einem Felsen herausgehauene Kirche des Hl. Georg in charakteristischer Kreuzform. König Lalibela beschäftigte bei der Errichtung der Kirche 40 000 Arbeiter. Ihr Architekt – Sidi Meskel – wurde aus dem weit entfernten Indien geholt. Einer Legende nach haben die Arbeiter tagsüber gearbeitet, während der Nacht wurde ihr Werk durch Engel mit doppelter Kraft fortgeführt.

Warum hat man diese Tempel denn nicht einfach aus Stein gebaut? Bis heute bleibt uns die Antwort verborgen. Eine Vermutung nimmt an, dass eine derartige Bauweise die Kirche vor der Zerstörung im Falle eines feindlichen Angriffs schützte. Diegewaltigen Tempel sind faktisch unsichtbar, solange wir uns ihnen nicht bis auf Armeslänge genähert haben. Neu-Jerusalem sind nicht nur die Felsenkirchen sondern auch die unterirdischen, dunklen Korridore, in denen man ab und zu die Schritte der Diakone hören kann. Die größte Kirche ist Bet Amanuel oder Emmanuelskirche. Sie ist 33m lang, 23m breit und 12m hoch. Sie diente der königlichen Familie als Kirche.

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