Aksum – Wiege der
Zivilisation
Die Entstehung des Königreichs Aksum im 5. Jahrhundert vor Christus wird
meistens als Ausgangspunkt für Erwägungen zur äthiopischen Geschichte
angenommen Das Königreich
unterhielt in den Zeiten der höchsten Blüte politische und
Handelsbeziehungen sowohl mit der griechischen und römischen Welt, aber
auch mit Indien
und China. Zu den Zeiten des Köngigreichs Aksum wurde die Sprache Ge’ez
offizielle Sprache – bis heute wird sie in den äthiopischen Kirchen
verwendet. Diese Sprache hat ihren Ursprung bei den südarabischen
Völkern, die diese Gebiete von Jemen aus erreichten, lange bevor das
Imperium von Aksum entstand.
Bis heute
kann man in Aksum architektonische Meisterwerke bewundern, wie z.B. die
berühmten Stelen, von denen sich bis heute Architekten für moderne
Gebäude inspirieren lassen. Erst vor kurzem wurde der Stadt eine während
der italienischen
Okkupation geraubte Stele zurückgegeben. Aksum war bis zu Heile Selassi
der Krönungsort für die äthiopischen Kaiser. In einer besonderen Kapelle
bei der Kathedrale der Heiligen Maria von Zion ist die legendäre
Bundeslade aufbewahrt.
Aksum ist eine Stadt mit einer reichen Geschichte. Aus dieser Stadt kam
die Königin von Saba, um sich mit König Salomo zu treffen. Bis auf die
heutige Zeit sind die Ruinen ihres Palastes und riesige Bassins erhalten,
die heute als Reservoir für Süßwasser dienen.
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